Filmbeitrag

Sehen Sie hier den Filmbeitrag vom Bayerischen Rundfunk über die Burgruine Loch, Sicherung und Pflegemaßnahmen.

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Filmbeitrag

Hier finden Sie einen Filmbeitrag zum Osterfeuer auf der Burgruine.

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Einladung zur zur 10. Jahreshauptversammlung

Förderkreis zur Erhaltung der Burgruine Loch e. V.
Eichhofen 93152 Nittendorf

 


Liebe Vereinsmitglieder,
zur 10. Jahreshauptversammlung des „Förderkreises zur Erhaltung der Burgruine Loch e.V.“ am Freitag den 22.März 2019 um 18 Uhr im Brauereigasthof Eichhofen, laden wir Sie ganz herzlich ein.

 

Tagesordnung:

1. Eröffnung und Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden
2. Feststellung der satzungsgemäßen Einberufung der JHV und Annahme der Tagesordnung
3. Jahresbericht des 1. Vorsitzenden über das Vereinsjahr 2018
4. Jahresbericht des 2. Vorsitzenden über die Arbeitseinsätze der Mitglieder
5. Rechenschaftsbericht der Kassiererin über das Vereinsjahr 2018
6. Prüfungsbericht der Kassenprüfer
7. Entlastung der Kassiererin und der Vorstandschaft
8. Vorausschau und Planungen für das Jahr 2019
9. Verschiedenes


Der Kassenbericht und das Protokoll von der letzten Jahreshauptversammlung 2017 liegt im Versammlungsraum zur Einsicht aus. Schriftliche Anträge müssen spätestens 3 Tage vorher beim Vorstand eingereicht werden.


Nach der Jahreshauptversammlung sind alle Mitglieder zum Essen anlässlich des 10 Jährigen Vereinsjubiläum herzlich eingeladen.
Wir bitten die Vereinsmitglieder sich spätestens bis zum 18. März für das Vereinsessen anzumelden.

Michel A. Schönharting
1. Vorsitzender

Über die Burgruine Loch

Die Burgruine Loch ist eine denkmalgeschützte Burgruine im Ortsteil Loch des bayerischen Marktes Nittendorf und das Wahrzeichen von Loch. Sie ist das seltene Beispiel einer Höhlenburg in Bayern, nur noch in Stein an der Traun in Oberbayern gibt es eine weitere Burg dieser Art.

Das Gründungsdatum der kleinen Höhenburg ist historisch nicht gesichert. Sowohl das 12. als auch das 14. Jahrhundert kommen nach Meinung von Historikern in Betracht. Erbauer waren die Rammelsteiner, Herren eines nahe gelegenen Gutes und Ministerialen der Burggrafen von Regensburg. Sie errichteten die Burg zum Schutz eines Hammerwerks.

Als 1556 mit Sebastian von Rammelstein der letzte männliche Rammelsteiner starb, kam es zu Erbstreitigkeiten um die Burg und die dazugehörigen Güter. Sebastian hatte die Anlage testamentarisch zwar seiner Frau Margarethe hinterlassen, doch sein Neffe, Wolf Heinrich Sauerzapf, der mit Sebastians Schwester Magdalena verheiratet war, legte dagegen Protest ein. Der sich anschließende Streit wurde erst 1573 durch ein Urteil beigelegt, das die Burg Loch den Sauerzapfs zusprach.

Spätestens 1625 verlegte dessen Nachfahr Veit Philipp Sauerzapf seinen Wohnsitz in das benachbarte Schönhofen, da ihm die Burg zu unbequem zum Wohnen war. Seit jener Zeit standen die Gebäude leer und wurden nicht mehr genutzt. Ein allmählicher Verfall setzte ein.

Christoph von Sauerzapf vermachte die Burg Loch nach seinem Tod 1714 dem Kartäuserkloster Prüll in Regensburg. Im Zuge der Säkularisation fiel die Anlage dem bayerischen Staat zu und kam danach an die jeweiligen Gutsbesitzer von Eichhofen.

Letzte Eigentümer waren Günther und Dietlinde von Braunbehrens, geborene Freiin von Werthern, und deren Nachfahrin Ingeborg Schönharting, geborene Braunbehrens. Diese Familien setzten sich noch geraume Zeit für den Erhalt der Anlage ein, mussten aber den Besitz aus finanziellen Gründen aufgeben. Sie ließen sich aus dem Grundbuch streichen, seither ist die Burg herrenlos. Die Verantwortung trägt damit der Freistaat Bayern, innerhalb dessen Grenzen sich die Burgruine befindet.